WWC 2006

Der Wildwasserrennsport ist eine Sportart für Kanufahrer. Man kann sagen, dass die Kanuwandersportler ebenso wie die Kanurennsportler zur Entstehung dieser Disziplin des Kanuwettkampfes beitragen haben. Alle paar Jahre finden auch beim Wildwasserrennsport Weltmeisterschaften statt.

Am 25.03. und 26.03.2006 fanden die Weltmeisterschaften am Tepla River in Karlovy Vary in der tschechischen Republik statt. Es wurden Wettkämpfe in den 3 Disziplinen Classic, Sprint und Masters absolviert.

Der Classic Kurs war 6.5 km lang und wurde zwischen Brezova und Karlovy Vary absolviert. Die Schwierigkeitsstufe dieser Strecke ist WW 2-3.

Der Sprint Kurs ging von Mlynska Kolonda bis zum Thermal Hotel und hat eine Streckenlänge von 600 Meter.

Der letzte Kurs, der Masters war von Brezova bis Postovni Dvur und hatte eine Gesamtlänge von 3 Kilometer. Auch dieser Streckenkurs hatte einen Schwierigkeitsgrad von 2-3, wie die beiden Strecken vorher.

Wenn man den Wildwassersport genauer betrachtet, dann wurde die Kanurennsportidee auf das Fahren von Wildwasser übertragen. Heutzutage kämpfen die Fahrer auf den Talfahrten des Wildwassers unerbittlich gegen das Wasser und die Zeit. Die Weltmeisterschaften im Wildwasserrennsport werden alle 2 Jahre ausgetragen. 2008 wurde die Weltmeisterschaft am Dora Baltea in Ivrea in Italien ausgetragen. 2 Jahre später war der Wettkampf  am Noguera Pallaresa in Spanien und 2012 werden die Wildwassersport Weltmeisterschaften in Bourg St. Maurice in Spanien ausgetragen.

Die Streckenlänge bei den bewährten Wettkämpfen betragen etwas 10 – 20 Minuten. Der Sprint beim Wildwasserrennsport hat natürlich eine wesentlich geringe Steckenlänge und ist deshalb auch sehr kurz in der Zeit zu bewältigen.

Das Motiv der Wildwasserrennsportler ist es, schneller als der Gegner zu sein. Um dies zu erreichen, muss der Wildwasserrennsportler ständig seine eigene Technik überprüfen und verbessern und die eigene Kondition erhöhen. Um die Schwierigkeit von Flüssen zu beurteilen, hat die ICF (International Canoe Federation) das Wildwasser in verschiedene Kategorien unterteilt. In erster Linie basieren diese Kategorien auf der Durchfahrerkennbarkeit und den Hinternissen, die wasser- und geländebedingt sind. So kann der Wildwasserrennsportler gleich erkennen, welche Strecke für ihn geeignet ist.